Die Akupunktur hat sich seit mehr als 2000 Jahren in der Chinesischen Medizin zu einer mittlerweile immer breiter anerkannten Therapieform entwickelt.
Als alternative Heilmethode kommt sie bei vielen chronischen Beschwerden und funktionellen Erkrankungen zur Anwendung.
Anders als die Schulmedizin geht die Chinesische Medizin von einer energetischen Betrachtungsweise des Körpers aus. Eine gestörte Zirkulation der Lebensenergie des Körpers (Qi) auf definierten Leitbahnen (Meridianen) wird für Krankheiten verantwortlich gemacht. Durch Reizung von auf und außerhalb der Meridiane gelegenen Akupunkturpunkten soll die Störung im Fluss des Qi behoben werden. Dadurch können Krankheiten geheilt werden und die Selbstheilungskräfte der Natur gestärkt werden. Auch bei chronischen Krankheiten, die auf Verschleiß beruhen - wie Arthrosen - haben Studien die gute Wirksamkeit der Akupunkturbehandlung bewiesen.
Seit 2007 ist Akupunktur auch in das Therapieangebot der gesetzlichen Krankenkassen offiziell aufgenommen worden und zwar für Verschleißerkrankung der Kniegelenke (Gonarthrose) oder chronische Rückenschmerzen (Chronisches Lumbalsyndrom), wenn diese mindestens 6 Monate bestehen.
Die Akupunktur ist aber auch bei vielen anderen Krankheitsbildern sinnvoll und erfolgversprechend einzusetzen (z. B. Kopfschmerzen, insbesondere Spannungskopfschmerzen, Schulter- und Schulter-Nacken-Schmerzen, Hüftschmerzen, Allergien, Epicondylitis, Asthma, Schlafstörungen, Raucherentwöhnung, Tinnitus und v. a. m.).

 

 

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